24. April 2013

Wiesenbewässerung im Berggebiet

Der vorliegende Bericht entstand im Rahmen einer Grundlagenstudie zur Wiesenbewässerung im Berggebiet. Das heute verfügbare Wissen zur Thematik wurde für ein breites Themenfeld aufgearbeitet, wobei naturwissenschaftliche, historische und sozioökonomische Aspekte berücksichtigt wurden. Die Studie ordnet das bestehende Wissen ein und identifiziert Wissenslücken, die mit Blick auf den zunehmenden Bedarf an Bewässerungsinfra-struktur zu schliessen sind. Die Wissens-sammlung konzentriert sich dabei auf die Wiesenbewässerung im Schweizer Berggebiet, die Bewässerung von Spezialkulturen ist nicht Gegenstand der Studie. Das Schweizer Berggebiet wird über die vier Bergzonen I, II, III und IV gemäss der Verordnung über den landwirtschaftlichen Produktions-kataster und die Ausscheidung von Zonen (SR 912.1) abgegrenzt. Der öffentlich zugängliche Teil der in der Studie aufgearbeiteten und im vorliegenden Bericht verwendeten Literatur ist unter http://bewaesserung.omeka.net/ einzusehen. Zurzeit beschäftigen sich verschiedene Forschungsprojekte mit der Wiesenbewässerung im Berggebiet. Diese Studien werden einige der bestehenden Wissenslücken in naher Zukunft schliessen. Sie sind des-halb im Bericht in kursiver Schrift aufgeführt. Es werden aber nur Resultate aufgeführt, die bereits publiziert sind. Vorträge, Poster und mündliche Informationen der Forschenden sind nicht explizit berücksichtigt. Der Austausch mit verschiedenen Personen war für die Erarbeitung des Wissensstandeszentral. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei Richard Zurwerra und Hans-Anton Rubin (Amt für Strukturverbesse-rungen Kt. VS), Andreas Schild (Bundesamt für Landwirtschaft BLW), Daniel Buschauer (Amt für Landwirt-schaft und Geoinformation Kt. GR), Reto Elmer (Plantahof), Men Luppi (Landwirt in Sent), Jürg Fuhrer, Andreas Rösch, Volker Prasuhn, Bernard Jeangros, Marco Meisser und Eric Mosimann (alle Agroscope) sowie Aline Andrey, Jean-Yves Humbert und Flurina Schneider (alle Universität Bern).

Die Ausarbeitung wurde ermöglicht durch einen Studienauftrag des Amtes für Strukturverbesserungen des Kantons Wallis in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Landwirtschaft BLW sowie dem Amt für Land-wirtschaft und Geoinformation des Kantons Graubünden (ALG). Deren Vertreter Richard Zurwerra (Amt für Strukturverbesserungen Kt. VS), Andreas Schild (BLW) und Daniel Buschauer (ALG) haben das Projekt begleitet.